Den Morgen nach der Party ließen wir gemütlich starten. Aufgewacht vom Bienensummen, zum Glück außerhalb des Zeltes, bauten wir erstmal unseren Gaskocher auf und machten uns ein Kaffee. Zum Frühstück gab es dann ein etwas trockenes Brötchen mit Honig-dip. Nachdem wir die Zelte zusammengepackt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Mostar in Bosnien. Sarajevo wurde uns, nach Gesprächen mit mehreren Teams etwas zu weit. Viele wollten tatsächlich einfach die Küste nach Kroatien hochfahren. Mostar wollten wir uns aber schon ansehen. 270km sollte doch in 3-4 Stunden zu schaffen sein. Wäre da nicht die Grenze zu Bosnien Herzegowina im Weg gewesen.

Vom Zeltplatz ging es zur Bucht von Kotor. Auf der Scenic Route 3, über viele Berge, erreichten wir diesen kleinen schönen Ort. Leider war er so überlaufen, dass wir uns entschieden nur langsam durchzufahren. Ein paar Kilometer weiter dann, als es nicht mehr so voll war entdeckten wir ein kleines Örtchen direkt am Wasser, welches uns zu einem spontanen Badestop animierte. Das war echt toll.





Nun sollte es zur Grenze gehen, wir wählten einen Grenzübergang der auf der direktesten Strecke nach Mostar lag, dort angekommen, ca 2,5km davor standen schon die ersten Autos. Also hinten angestellt. Wir sind dann in einer Stunde ca 300m weit gekommen. Die Leute vor uns gingen zur Grenze und zählten auf dem Rückweg ca. 180 Autos vor uns. Das haben wir hochgerechnet und eine Wartezeit von ungefähr 4-5 Stunden prognostiziert. Wir entschieden uns dann die Warterei abzubrechen und einen Grenzübergang etwas südlicher zu versuchen. Der war knapp 30min entfernt. Dort dauerte es dann nur ungefähr 45min und wir waren durch. Dadurch hatten wir natürlich min 3h verloren. Wir sind dann von dort direkt nach Mostar gefahren wo wir um 19 Uhr ankamen. Wir sind dann gleich mal von unserem Hotel mitten in der Innenstadt zur Brücke gelaufen. Sie war direkt um die Ecke (300m). Echt schön.







Hier hatten wir uns dann mit Mike und Klaus getroffen, mit den beiden waren wir öfter schon abends mal zusammen essen. Zwei wirklich nette Kerle.

Morgen geht’s dann nach Zadar ans Meer in Kroatien. Etwas entspannen.

Gruß, Marcus und Thomas
